Nachgelegt: Ein Testfilm in meiner Nikon

Wenn ich was mag, dann sind es verwirklichte Träume. Wenn Menschen einfach das machen, was sie lieben, find ich das großartig. Wenn dadurch Produkte entstehen, mag ich es sehr, die Menschen und die Firmen zu unterstützen. Es gilt dabei auch sehr stark das Motto ‘Save the lokal hero.”

So ist es mit KONO! The Reanimated Film Provider. Ich mag die Filme, denn sie sind was anderes und mit viel Liebe hergestellt bzw. auch verpackt und verschickt. In dem Beitrag hab ich zu Kono! schon mal was geschrieben. Am Ende Verkaufen sie die Filme mit dem gewissen Etwas. Das machen sie mit Leidenschaft und viel Handarbeit.

Damit haben sie mich gewonnen.

Und so geschah es, dass ich Testfilme von Ihnen bekommen habe. Der Film kommt aus einem Bestand für rein analoge Postproduktion von Bewegtfilmproduktionen. Vielleicht gibt es gar nicht mal so viele, die den Film in einer Kleinbildkamera eingelegt und belichtet haben. Hergestellt wird er nicht mehr. Den Film gab übrigens einfach so nach einem fruchtbaren Dialog. Natürlich sollten die Ergebnisse auch wieder zu Kono! zurück. Ich hab mich gefreut wie ein Kind zu Weihnachten.

Alles, was ich wusste ist die Spezifikation, ISO 3-6 und C41. Ich weiß, dass ich mit Donau ISO 6 schon sehr gut glücklich bin. Den Film mag ich sehr, denn gerade die langsame Geschwindigkeit ist für mich gut. Ich werde gebremst und ich mache Kunst.

Am Ende waren wir, Kono! und ich, über das Ergebnis schon sehr verwundert. Es scheint, als wäre der Film vollkommen intolerant. Der Film ist größtenteils unterlichtet. Das kann aber höchstens eine Blende gewesen sein. Das Verhalten ist aber schlimmer als das des Kodak Ektars, der ja auch gerne viel Licht haben möchte und gerne genau belichtet werden will. Aber, was soll ich sagen, ich find die Wirkung irgendwie super gut. Der Blaustich mit dem Blau ist der Hammer und wenn man darum weiß, kann man ihn gut einsetzen.
Die Farben gelb und rot werden gut vom Film aufgenommen. Grün und blau sind dann eher schwach. Blau und gelb ist aber für mich eine gute Farbkombination. Damit kann man schön was malen. Das ist mir beim Kono! Donau 6 schon aufgefallen und dieser Testfilm verstärkt den Effekt um einiges.
Aber dass er so intolerant ist, ist für alle beteiligten verwunderlich gewesen. Dass der Film aus der Bewegtbildproduktionswelt kommt erklärt mir als außenstehender, warum er so komisch auf unter oder Überbelichtung reagiert.

Aber ich mag und darf die Bilder zeigen. Interessierte seien hier gewarnt. Diesen Film wird man nicht bekommen können, es sei denn, man hat ein wenig Vitamin B in der Kinowelt (würde ich vermuten). Der Film wird auch nicht mehr hergestellt und deswegen gibt es vielleicht nur noch irgendwo Restbestände. Wer aber dennoch einen solchen Film, vor allem mit der ISO Rate, für sich probieren möchte, sollte den Donau nehmen.

Und hier nun einige Bilder. Die Filme sind von Kono! entwickelt und eingescant worden. Mir haben sie die digitalen Daten dann geschickt und ich darf sie zeigen.
Ich habe mir die Freiheit genommen, die Bilder in LR mit Whitebalance zu optimieren. Ich lade die originalen Dateien hoch und die optimierten. Ich finde die Bilder, in denen ein Whitebalance gemacht wurde, gar nicht, also wirklich gar nicht mal so schlecht.

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