Der August 2017 – Teil 2 – Fünf Tage Harz

Der Harz. In dem Atlas war es ein roter Fleck in der Karte, weil da ein sehr hoher Berg, der mir zeigte, wo die Harzregion ist. Mehr wusste ich über den Harz nicht.

Dann machten wir einen Familien Urlaub im Harz und ich bin seitdem in ein Stück Deutsche Landschaft verliebt.



Auf einem Dienstag ging es dann los. Die Kinder waren mit den Koffern im Auto. Das Auto ist gerade vier Wochen bei uns und groß genug, alle fünf mit Gepäck und Kinderwagen in den Urlaub zu tragen. Und schwupps wollten wir mittags eigentlich angekommen sein, was aber durch eine Streckensperrung auf der A2 nicht funktionierte.

Am Nachmittag waren wir endlich uns im Wald, Beeren und Pilze pflücken. Am Tag drauf besuchten wir Wernigerode, sein Schloss und das Zentrum. Wir besuchten die Rappbodetalsperre und liefen über eine der eindrucksvollsten Hängebrücke Europas. Die Brücke führt über die Talsperre; man hat da einen überragenden Blick.

Den Hexentanzplatz haben wir natürlich besucht und den Roßabdruck an der Roßtreppe beäugt. In Tahle haben wir dann einen schönen Spielplatz gefunden. Der ist super.

Quedlinburg ist auch eine schöne Stadt, die man besuchen muss, um sich an dem Harz zu erfreuen. Auf dem Weg nach Quedlinburg waren wir auch in Mägdesprung und haben uns von außen eine Gießerei angesehen. Die Roseburg einen Tick weiter hat es uns sehr angetan, die ist niedlich und bietet mit einem großen Garten eine sehr sehr sehr schöne Möglichkeit zu entspannen. Man kann da ziemlich lange spazieren gehen, ohne dass ein Weg zwei mal gegangen werden muss. Der Architekt ist übrigens derselbe, der das Theater des Westens gebaut hat; ich muss mir das Gebäude auch näher ansehen.

Wenn ich eines mitgenommen habe ist, dass der Harz bunt ist, überwiegend. Die Fachwerkbauten in den engen Straßen und Gängen in fast jeder Stadt und jedem Dorf, sind unbeschreiblich schön anzusehen. Wir wohnten die Tage in Sorge an einem Haus, dessen Grundstück direkt an der Linie der Harzer Schmalspur Bahn liegt. Fast mittags und nachmittags fahren da Dampfloks vorbei mit alten Wagons, aber auch schöne Triebwagen gibt es zu bestauen. Die Züge hupen an den Bahnübergängen überall im Harz. Offenen Ohres hat man eigentlich häufig ein Hupen im Ohr, wenn man mit offenen Fenstern im Auto durch die Wälder schlendern. Und das ist mal richtig schön, schön und schön. Die Hexengeschichten um die Brokenhexe verfolgen einen sehr. Der Hexentanzplanz ist ein muss für die Legenden und Geschichten aus dem Harz. Das ganze wird dann abends hinterm Haus im Garten durch die Familie abgerundet, die seit Geburt in Sorge an der Deutsch-Deutschen Grenzen wohnt.

Ich muss da wieder hin, alsbald, eigentlich jetzt.
Hej, es ist Freitag, ich könnt …

Die Bilder sind hauptsächlich analog belichtet. Die digitalen Bilder sind alle Panoramen, die ich mit der digitalen Nikon erstellte, um sie dann zusammenzusetzen. Die Filme sind ein Kono Kolorit 400, ein Kodak Ektar100, ein CineStill50D und Agfa Vista 400. Ich habe gemerkt, drei Filme sind zuwenig. Das wird sich aber ändern, wenn ich nochmal da bin, dann ist der WOW-Effekt glaube ich nicht mehr so groß und der Blick fürs feine wird da sein.

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